Neue Wege

Hallo ihr Lieben,

Schön, dass ihr wieder hier seid.
Heute will ich mal ein kleines Experiment starten. Im Grunde hat dieser Post zwei Themen, zum einen, wo es in Zukunft hingehen kann und zum anderen um ein Thema, was mir schon seit längerem im Kopf rumschwirrt, welches ich mich aber bislang nicht getraut habe anzusprechen. Hier liegt dann auch die Verbindung zum ersten Thema.
Seit ich diesen Blog vor 1 Monat gestartet habe bin ich ständig auf der Suche nach interessanten Themen.
Es gibt halt viele Dinge, die mich interessieren,  aber sind die auch Blog kompatibel?
Wie immer im Leben ist es aber so, ohne etwas ausprobiert zu haben wirst du es nie erfahren.
Also werde ich zukünftig auch mal andere Themen ansprechen ausser TAGS und Previews, natürlich freue ich mich immer über eure Resonanz. Der letztendlich ausschlaggebende Punkt, der mich zu diesem Schritt bewegt hat ist, dass ich die letzte Zeit Posts gesehen habe, wo ich nur dachte, dass ich mich nie trauen würde, sowas zu posten.
Also geben wir dem ganzen einfach mal ne Chance.
Das 2. Thema heute ist so eins. Es ist ein sehr persönliches, was der Hauptgrund ist, dass ich es noch nicht angesprochen habe, aber ich habe vor kurzem einen tollen Bericht zum Thema “bloggen als Therapie” gelesen und oftmals hilft es ja auch schon einfach mal drüber zu reden oder schreiben.
Eigentlich ist es schon ein großer Erfolg, dass ich diesen Blog überhaupt gestartet habe.
Ich leide seit langem unter sozialen Phobien, was die Interaktion mit anderen Menschen nicht gerade erleichtert.
Bis vor ganz kurzem hätte ich mich, aus Angst vor negativen Reaktionen, niemals getraut einen Blog zu starten.
In der letzten Zeit habe ich aber einige sehr positive Erfahrungen gemacht, vor allem Tama hat sehr viel positives bewirkt, was mich dann doch ermutigt hat, hier zu starten und bis jetzt bereue ich es nicht.
Natürlich sind die sozialen Phobien damit nicht aus der Welt, ich hab immer noch Rückfälle in alte Verhaltensmuster, was dann für andere oft anstrengend ist, was mir dann auch jedesmal furchtbar leid tut, aber ich verhalte mich ja nicht absichtlich so. Ich habe in der Vergangenheit leider viel zu viele negative Erfahrungen gemacht, wo ein normaler Mensch vielleicht denken würde, dass sowas eigentlich nicht möglich ist und genau diese Erfahrungen sind es, die immer wieder die Zweifel in mir wecken. Wenn ich z.B. jemanden kennenlerne, mich eigentlich super mit ihm verstehe und er dann von heute auf morgen, ohne Angabe von Gründen den Kontakt abbricht beschäftigt mich das teilweise noch Wochen und bestärkt mich wieder in meinen Zweifeln, da kann ich mir noch so oft einreden, dass es nicht meine Schuld ist usw. , trotzdem ist es jedesmal ein großer Rückschlag.
In diesem Post geht es mir vor allem darum, mich bei meinem Umfeld für mein manchmal  (oft) seltsames Verhalten zu entschuldigen und vielleicht etwas Verständnis zu wecken.

Wie immer freue ich mich auf eure Reaktionen.
Hugs and kisses
Franzi

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10 thoughts on “Neue Wege

    1. Ja, es ist vor allem die Angst, Menschen, die mir wichtig geworden sind zu verlieren, was ich leider schon zu oft erlebt habe, dazu kommt die generelle Angst vor Ablehnung, natürlich weiß ich, das das immer wieder vorkommen wird, aber wenn man jahrelang nur auf Ablehnung gestoßen ist wachsen in mir die Hemmungen, überhaupt jemanden anzusprechen.

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      1. Hmm naja … Ich glaube die Ängste hast nicht nur Du … Deine Freund und der Großteil der Menschheit möchte akzeptiert werden und Keinen geliebten Menschen verlieren.
        Klar, der eine zeigt das mehr, der andere weniger. 🙂

        Hast Du jemals erfahren, warum Du abgelehnt wurdest?
        (Ich frage aus Interesse nicht aus Provokation 🙂 )

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      2. Diese Ängste basieren vor allem auf Erfahrungen, wo “gute” Freunde ohne ersichtlichen Grund den Kontakt von heute auf morgen abgebrochen haben. Warum ich abgelehnt wurde? Weil es damals “cool” war, mich zu verarschen, ich war halt das bevorzugte Opfer meiner Klassenkameraden

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      3. Das ist natürlich bitter und doof und keiner will diese Erfahrung machen.

        Versuch’ das nicht auf Dich zu beziehen, Freundschaften gibt es in so Verschiedenen Ausrichtungen und Farben und Zeitspannen … Klingt einfacher gesagt als getan, i know
        Probier’ es trotzdem und gehe weiter mutig auf die Leute zu 🙂 es wird sich lohnen 🙂

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  1. So, jetzt noch mal und hoffentlich dreht mein Browser diesmal nicht völlig am Rad: Ich mag den Post total gerne, ich steh ja gernerell auf Ehrliche Beiträge und wenn es dir dann auch noch hilft; umso besser.
    Das mit der sozialen Phobie erlebe ich aktuell auch, nachdem ich mehrfach gehört habe ich sei fett vermute ich hinter jedem Kichern das ich irgendwo auch nur entfernt höre, einen Angriff gegen meine Person. Ich finde das selbst total lächerlich, aber es treibt mich so weit das ich nur noch sehr ungern unter Leute gehe.
    Daher blogge ich auch so viel in letzter zeit, weil ich bestätigung brauche und weiß das ich sie bei Make Up zu 100 % bekomme, weil es das Einzige ist was ich wirklich gut kann und sehr selbstbewusst damit bin.

    Liebe Grüße
    Tama ❤

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    1. Danke, freut mich, wenn er dir gefällt, zum Thema fett habe ich dir ja schon mal was gesagt, aber ich weiß, wie du dich fühlst, nur, dass ich noch nichts gefunden habe, was ich wirklich gut kann 😯, aber du kannst wirklich selbstbewusster sein und wenn wirklich jemand hinter deinem Rücken über dich tuschelt ist es wahrscheinlich eh nur Neid
      Liebe Grüße zurück

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  2. Hallo Franzi,
    Ich bin per Zufall auf dich gestoßen und fühle mit dir. Ich hab zwar keine direkte soziale Phobie, aber Angststörungen.
    Ich habe sehr viele Ängste unter anderem vor dem verlassen werden, allein zu sein, vor Ablehnung oder Zurückweisung, Angst alles falsch zu machen oder sagen, Angst vor dem Telefonieren oder vor fremden Leuten. Gerate dann oftmals in Panik. Ich meistere es zwar, aber kostet sehr viel Kraft. Darunter leide ich ziemlich lange und bin auch in Therapie. Hab auch schon ein klinischen Aufenthalt gehabt.
    Ich arbeite hart dran, dass es mir besser geht und ich “normal” leben kann.
    Ich bin mir sicher, dass wir das schaffen werden. Wird zwar ein harter Kampf, aber mit vielen kleinen Erfolgen.

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    1. Hey,
      Danke für deinen Kommentar. Natürlich wird es nicht einfach werden, und sicherlich wird es auch Rückschläge geben, aber wir dürfen nie die Hoffnung aufgeben.
      Liebe Grüße
      Franzi

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